Wermutkraut

Wermutkraut

Ursprung: Pflanzlich
Verwendung: Wirkt antibakteriell, antiseptisch und durchblutungsfördernd

Wermutkraut (Artemisia absinthium) ist auch unter den Bezeichnungen Gemeiner Wermut, Echt-Wermut, Bitterer Beifuß oder Alsem bekannt und gehört zur Familie der Korbblütler. Es handelt sich um eine krautige, ausdauernde und mehrjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe von bis zu 150 cm erreichen kann. Ihre ursprüngliche Heimat vermutet man in Sibirien, heute ist sie weit verbreitet und ist in Europa, Nordafrika, Nord- und Südamerika zu finden. Bekannt wurde Wermut vor allem in seiner flüssigen Form, zum Beispiel als Tee gegen Magenbeschwerden und natürlich als Alkohol in Form von Wermutschnaps oder Absinth. Als Heilpflanze wird Wermut bereits seit der Antike eingesetzt, wobei ihm zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden. Bereits Hildegard von Bingen wusste die positiven Eigenschaften von Wermut zu schätzen. Neben ätherischem Öl enthält Wermut vor allem Gerb- und Bitterstoffe, die für eine verdauungsfördernde Wirkung verantwortlich sind. Wermut wirkt unter anderem antibakteriell, antiseptisch, durchblutungsfördernd und krampflösend und kommt zum Beispiel bei der Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Menstruationsschmerzen und Entzündungen zum Einsatz. Desweiteren wirkt er appetitanregend, gallenflussfördernd, leberschützend, teilweise antiviral, tonisierend, das Immunsystem verstärkend, verdauungsfördernd und appetitanregend. Schwangere und Stillende sollten vom Konsum von Wermut absehen, da er frühzeitige Wehen auslösen kann. Desweiteren sollte immer auf die empfohlene Dosierung geachtet werden, da zu hohe Dosen Vergiftungserscheinungen hervorrufen können.

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