Schokolade

Schokolade

Ursprung: Pflanzlich
Verwendung: Aroma-/Geschmacksstoff, enthält Theobromin (Teil von Rennou, Fluoridersatz)

Schokolade wird aus den Früchten der Kakaopflanze gewonnen. Der Kakaobaum kann Wuchshöhen von bis zu 15 Metern erreichen und gedeiht in tropischen Gebieten. In Honduras wurden Tongefäße aus der Zeit um 1150 v. Chr. geborgen, welche den Stoff Theobromin enthielten, der in Mittelamerika nur in Kakao vorkommt. Das lässt vermuten, dass Kakao schon seit über 2 Jahrtausenden genossen wird. Die Kakaopflanze an sich wurde um 1500 v. Chr. in Mexiko entdeckt. Dort galt sie als heilig und der Konsum war adeligen Männern, Priestern und Kriegern vorbehalten. Einer Sage nach brachte der Gott Quetzalcoatl die Bohnen auf die Welt, der lateinische Name des Kakaobaums lautet „Theobroma cacao L.“, was „Speise der Götter“ bedeutet. Die Kakaobohne war nicht nur ein Genussmittel, bei den Maya und Azteken diente sie auch als Zahlungsmittel. Seinen Weg nach Europa fand der Kakao im 16. Jahrhundert mit dem spanischen Eroberer Ernan Cortez. Die erste Essschokolade wurde im Jahr 1847 von der englischen Firma „J. S. Fry & Sons“ produziert. Mittlerweile ist die Schokolade zu einer der beliebtesten Süßigkeiten der Deutschen avanciert, in etwa isst jeder Deutsche zwei Tafeln pro Woche.

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