Paraffinöl

Paraffinöl

Ursprung: Synthetisch
Verwendung: Filmbildner

Paraffinöl (Paraffinum liquidum) bezeichnet ein Gemisch aus gesättigten Kohlenwasserstoffen, die aus Erdöl gewonnen oder synthetisch hergestellt werden können. Sie sind lipophil (fettliebend), hydrophob (wasserabweisend) und zeichnen sich durch ihre hohe Haltbarkeit aus. Alle Paraffine sind unlöslich in Wasser, schwer löslich in 100%igem Alkohol und mischbar mit Fetten, fetten Ölen und Wachsen. Als Paraffinöle werden flüssige Paraffine bezeichnet, sie sind klare, farblose, geruchs- und geschmackslose, viskose Flüssigkeiten. Paraffinöle sind die in der Kosmetik am häufigsten verwendeten Kohlenwasserstoffe, da sie eine günstige Alternative zu Pflanzenölen sind. Für ihren Einsatz werden sie hochgradig gereinigt und sind sehr verträglich. Verwendet werden sie wegen ihrer filmbildenden, wasserabweisenden und konsistenzgebenden Eigenschaften. Genau das wird jedoch als problematisch gesehen, da sie die Poren verstopfen und sich langfristig im Körper anreichern und so möglicherweise Entzündungen in den Organen verursachen können. Zusätzlich stehen sie in Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen. Laut Bundesinstitut für Risikobewertung bestehet für den Verbraucher aufgrund der geltenden Grenzwerte jedoch keine Gefahr. In der Zahnpasta ist das Paraffinöl für die glatte Oberfläche der Zahncreme verantwortlich.

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