Natriumchlorid

Natriumchlorid

Ursprung: Mineralisch
Verwendung: Putzkörper, wirkt antibakteriell und entzündungshemmend

Natriumchlorid ist das Natriumsalz der Salzsäure und ist die chemische Bezeichnung für Kochsalz. Natriumchlorid ist für Mensch und Tier der wichtigste Mineralstoff und ist in der Natur in großen Mengen vorhanden. Man findet es mit einem Gehalt von 3% gelöst im Meerwasser oder als Mineral mit ca. 98% in Steinsalzlagerstätten, wo es bergmännisch abgebaut und als Halit bezeichnet wird. Der Körper eines erwachsenen Menschen enthält 150 bis 300 Gramm Kochsalz. Täglich verliert er 3 bis 20 Gramm, und diese Menge muss ersetzt werden. Deshalb wird Salz schon seit langer Zeit abgebaut und gehandelt. Gleichzeitig ist Speisesalz fast unverzichtbar in der Küche und wird zum Würzen fast aller Gerichte verwendet. Auch für Tiere ist Salz lebensnotwendig und wird in der Nutztierhaltung dem Futter beigemischt oder in Form eines Salzlecksteins angeboten. Zusätzlich wird Salz traditionell zur Konservierung von Lebensmitteln genutzt, wobei das Salz dem Nahrungsmittel das Wasser entzieht, wodurch schädlichen Organismen die Grundlage genommen wird und Keime und Erreger abgetötet werden. Weiterhin findet Salz als Streusalz und als Regeneriersalz zum Beispiel in Geschirrspülmaschinen Verwendung. In der Medizin wird bei hohem Blutverlust standardmäßig eine 0,9%ige Lösung von Natriumchlorid in Wasser intravenös verabreicht. Bei Atemwegserkrankungen werden Kuraufenthalte am Meer mit salzhaltiger Luft empfohlen. Desweiteren werden Solebäder als Heilmittel eingesetzt und Kochsalz wird zum Gurgeln und als Nasenspülung verwendet. In der Zahncreme kommt das Salz als Putzkörper zum Einsatz und wirkt gleichzeitig antibakteriell und entzündungshemmend.

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