Kaolin

Kaolin

Ursprung: Mineralisch
Verwendung: Putzkörper

Kaolin (Aluminiumsilikat) ist eine Sammelbezeichnung für ein Gemisch von Tongesteinen, die das Tonmineral Kaolinit enthalten. Im deutschsprachigen Raum ist es auch unter der Bezeichnung Porzellanerde bekannt, in der Medizin und Kosmetik hat es die Bezeichnung Bolus Alba. Der Name „Kaolin“ leitet sich vom Ortsnamen Gaoling, dem erstbeschriebenen Fundort in China ab. Der Rohstoff war zu der Zeit in Deutschland schon unter der Bezeichnung Weißton oder Passauer Erde bekannt. Kaolin-Lagerstätten sind relativ selten, die bedeutendsten Fundorte liegen an tektonischen Bruchlinien. Kaolin wird aus den vorkommenden Gesteinen gewonnen. Es ist ein sich fettig anfühlendes, feines, weißes, weiches Pulver mit guter Saugfähigkeit. Hauptsächlich wird Kaolin für die Herstellung von weißem Porzellan verwendet, desweiteren wird es in der Kosmetik und der Papierherstellung eingesetzt. In der Medizin fungiert es als gerinnungsförderndes Mittel, in der Zahncreme dient es als Putzkörper. Der menschliche Organismus scheidet es unverändert wieder aus.

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