Isländisches Moos

Isländisches Moos

Ursprung: Pflanzlich
Verwendung: Stärkt die Schleimhäute, wirkt bakteriostatisch und adstringierend

Isländisches Moos (Cetraria islandica) gehört zur Familie der Parmeliaceae und ist auch unter den Bezeichnungen Irisches Moos, Islandmoos, Lungenmoos, Fiebermoos oder Hirschhornflechte bekannt. Der deutsche Name Moos ist etwas irreführend, denn botanisch gesehen gehört es zu den Flechten. Isländisch Moos wächst nicht nur auf Island sondern ist in ganz Europa zu finden, im Süden allerdings eher in höheren Lagen. Die bei Rentieren sehr beliebte Strauchflechte kann eine Wuchshöhe von bis zu 12 Zentimetern erreichen und wurde im 17. Jahrhundert von den Isländern als Heilpflanze entdeckt. Seitdem wird sie bei Atemwegserkrankungen, Magen- und Verdauungsproblemen sowie Appetitlosigkeit eingesetzt. Der Flechtenkörper enthält schleimbildende langkettige Zuckermoleküle, welche sich wie eine Schutzschicht über die Schleimhäute von Mund, Nase und Magen legen. Diese Schleimschicht beruhigt und stärkt gereizte Schleimhäute und wirkt adstringierend. Den enthaltenen Flechtensäuren wird eine bakteriostatische Wirkung zugeschrieben, desweiteren fördern sie die Produktion der Verdauungssäfte und regen Appetit und Darmbewegung an. Isländisch Moos enthält Bitterstoffe, Jod und verschiedene Vitamine.

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