Zimtbaum

Zimtbaum

Ursprung: Pflanzlich
Verwendung: Wirkt schmerzstillend, antibakteriell, adstringierend und blutstillend

Der echte Zimtbaum oder Ceylon-Zimtbaum (Cinnamomum zeylanicum, Cinnamomum verum) ist ein immergrüner Baum, der zur Familie der Lorbeergewächse gehört. Er kann eine Wuchshöhe von bis zu zehn Metern erreichen, kommt ursprünglich aus Sri Lanka (bis 1972 Ceylon) und wird heute in vielen tropischen Ländern angebaut. Die Rinde junger Zweige findet als Gewürz und Arzneimittel Verwendung. Zimt soll eines der ältesten Gewürze überhaupt und bereits 3000 v. Chr. in China verwendet worden sein. Der Portugiese Vasco da Gama brachte das Gewürz 1502 nach Europa. Unterschieden werden die vier Handelssorten Ceylon-Zimt, Chinesicher Zimt, Padang-Zimt und Seychellen-Zimt. Als Gewürz wird er oft für Süßspeisen, Gebäck und Glühwein und besonders in der Weihnachtszeit verwendet. Als Arzneimittel wird die Zimtrinde, das darin enthaltene Zimtöl und das Zimtblätteröl verwendet. Das Zimtöl wird per Wasserdampfdestillation aus der Zimtrinde und den Blättern gewonnen. Zimt wirkt unter anderem schmerzstillend, krampf- und schleimlösend, antibakteriell, antiparasitär, adstringierend, blutstillend und beruhigend. Bei der innerlichen und äußerlichen Verwendung sollte Zimt nicht überdosiert werden, da es Schweißausbrüche, Hautreizungen und Durchfall auslösen kann. Weiterhin können Zimtöle aufgrund ihres Gehalts an Zimtaldehyd häufig Allergien hervorrufen, gelten davon abgesehen aber als unbedenklich.

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