Einmal weiß bitte!

WHITENING SPEZIAL

Einmal weiß bitte!

Bleaching für zu Hause oder vom Doc?
Welche Methode ist die Beste?

Von Claudia Gabor

Weiße Zähne sind der Inbegriff für Schönheit, Gesundheit und Vitalität. Mit einem strahlenden Lächeln und perfekten Zähnen zeigt man ein selbstbewusstes „Hallo, hier bin ich!“ Weiße Zähne gehören zum guten Ton der Gesellschaft und sind längst nicht mehr allein für Hochglanzmagazine reserviert. Wo für Beauty-Themen mit Photoshop verschönt wird, können auch im echten Leben kleine Makel wie ein zu dunkler Farbton der Zähne reduziert und aufgehellt werden. Zähne lassen sich fast problemlos hübschen, weißen und aufpolieren durch effektive Bleachings, Whitening-Zahncremes und -Stripes für Zuhause. Wir wollen aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt und was sie versprechen.

BLEACH ME! 1,2, STRIPE – STRAHLEND WEISSE ZÄHNE TO GO BITTE!
Frei verkäufliche Klebestreifen für die Zähne mit einem geringen Bleachinganteil von Wasserstoffperoxid zur Selbstanwendung kann man von bekannten Marken rund um die Zahnpflege erhalten. Die Handhabung ist unkompliziert und die Stripes jederzeit anwendbar. Die Stripes erhält man paarweise pro Packung. Sie werden auf die Ober- und Unterzähne geklebt und sollen 30-60 Minuten (je nach Marke des Herstellers) einwirken. Die Bleichbehandlung mit den Stripes liegt durchschnittlich bei 20 Tagen und soll ein deutlich sichtbares Aufhellungsergebnis erzielen.
Kostenpunkt: im Fachhandel ab circa 20 Euro

 

HOME BLEACHING – TAG FÜR TAG DEM STRAHLENDEN WEISS EIN STÜCK NÄHER
Die Variante des Home-Bleaching zählt zu den professionellen Aufhellungsmethoden. Der Zahnarzt nimmt dafür Abdrücke vom Ober- und Unterkiefer und fertigt daraus zwei Schienen an, in die später das Bleaching-Gel eingefüllt wird. Für zu Hause erhält man die Schienen und ein Bleaching Set zur Selbstanwendung. In der Regel mit einem Tages- und einem Nachtgel zur Aufhellung. Die Bleaching-Prozedur dauert 2-3 Wochen, je nach bevorzugtem Aufhellungsgrad. Für ein bestmögliches Resultat sollte man beim Home Bleaching zwischendurch oder im Anschluss den Zahnarzt aufsuchen, um erste Ergebnisse begutachten zu lassen und um zu klären, ob die Prozedur eventuell wiederholt werden sollte.
Kostenpunkt: circa 300 Euro

 

DAS IN-OFFICE-BLEACHING – WEISSE ZÄHNE DIREKT VOM PROFI
Das In-Office-Bleaching gilt als die professionellste Variante, da sie direkt vom Zahnarzt durchgeführt wird. Beim In-Office-Bleaching wird zur Aufhellung der Zähne hoch dosiertes Wasserstoffperoxid angewendet. Zum Schutz für unser empfindliches Zahnfleisch wird um das Zahnfleisch herum ein sogenannter Kofferdamm gelegt – mit Hilfe eines Gummis oder auch in flüssiger Form, damit das hoch konzentrierte Bleaching-Gel nicht das Zahnfleisch berührt. So kann Irritationen vorgebeugt werden. Die Zähne können nach dieser Prozedur allerdings zu erhöhter (Über-) Empfindlichkeit neigen, was sich nach 24-48 Stunden aber wieder beruhigen sollte. Das Aufhellungsergebnis zählt zum Besten, was man erwarten kann und soll 2-3 Jahre halten.
Kostenpunkt: circa 300 Euro.

 

GUT ZU WISSEN! WEISS IST NICHT GLEICH WEISS
Bevor man sich für ein Bleaching entscheidet, sollte man eine Expertenmeinung hinzuziehen. Denn das natürliche Zahnweiß fällt individuell sehr unterschiedlich aus. Der Zahnarzt klärt vorab die wichtigsten Fragen, welcher Farbton typgerecht ist, ob die Zähne überhaupt für eine solche Prozedur geeignet sind und welche Risiken Inlays, Kronen und Füllungen mit sich bringen können. Vor jeder Bleaching-Prozedur wird eine professionelle Zahnreinigung empfohlen, um Belag vorab entfernen zu können, der andernfalls den Aufhellungsprozess beeinträchtigen würde.

 

WHITENING-ZAHNCREMES – KANN ICH MEINE ZÄHNE WEISSPUTZEN?
Zahncreme drauf, los geht’s! Der Traum vom „Weiß mit einem Streich“ ist nicht ganz so leicht zu erfüllen. Whitening Zahncremes müssen Richtlinien entsprechen und dürfen nur einen minimalen Gehalt von Bleichmittel enthalten. Sie sind in ihrer Magie daher nicht so stark wie ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt. Statt eines Oxidationsmittels, welches die gesamte Zahnsubstanz aufhellt, beinhalten Whitening Pasten entsprechende Putzpartikel und individuelle Wirkstoffe. Diese können leichte Verfärbungen der Zahnoberfläche bei regelmäßiger Anwendung entfernen und so das natürliche Zahnweiß wieder klarer zum Vorschein kommen lassen. Um die Abrasion (also den Abrieb) unterschiedlicher Whitening-Zahncremes besser einschätzen zu können, hat sich der so genannte RDA-Wert etabliert. RDA steht hierbei für Relativer-Dentin-Abrasions-Wert und misst, wieviel Dentin (Zahnbein – das im Gegensatz zum Zahnschmelz neu gebildet wird) abgerieben wird. Man sollte aber darauf achten, dass der Abrieb nicht zu stark ist. Die RDA-Werte gängiger Zahncremes befinden sich zwischen RDA 30 (geringe Abrasivität) bis zu RDA 100 (hohe Abrasivität – keinesfalls für den Dauergebrauch!).

„Kakao, Aktivkohle oder doch lieber Kokosöl?“

NEUES AUS WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG
Rennou – Whitening aus der Kakaobohne:
Die komplett natürliche, weißende Wirkung des aus der Kakaobohne gewonnenen Stoffes Rennou wurde in zahlreichen Studien bereits wissenschaftlich bestätigt. Rennou hat, im Gegensatz zu vielen anderen Whitening-Wirkstoffen einen einzigartigen Effekt: Rennou baut Zahnschmelz auf. Einzig Theodent Zahncremes beinhalten diesen patentierten Wirkstoff. Damit fördern die Zahncremes von Theodent nicht nur eine gesunde Zahnsubstanz – sie sind auch die einzigen Whitening Zahncremes weltweit, die dank Rennou weißen Zahnschmelz aufbauen, anstatt verfärbten Zahnschmelz abzutragen.

Aktivkohle – Whitening mit schwarzer Creme:
Eine weitere Alternative zu klassischen Whitening-Zahncremes mit Putzkörpern sind die mittlerweile immer weiter verbreiteten Zahncremes mit Aktivkohle. Statt mit Putzkörpern den Zahn abzuschmirgeln, bindet die Aktivkohle Partikel, die zu Verfärbungen führen. Einzelne Produkte wie z.B. die Black is White Linie von Curaprox sind somit stark in der Wirkung und sanft zu den Zähnen. Bei der innovativen Curaprox Black is White wirken die Zähne durch einen physikalischen Blaufilter in der Zahncreme optisch zusätzlich weißer.

Kokosöl – Whitening auf natürliche Art:
Auch die sich aktuell rasant verbreitenden Produkte mit Kokosöl haben einen Whitening-Effekt. Denn die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Durch die Verwendung von Kokosöl – in der Zahncreme oder beim so genannten Ölziehen – werden dem Körper und Mundraum Schadstoffe entzogen. So lassen sich Mund und Zähne nicht nur sanft reinigen, zudem verschwinden auch unschöne Verfärbungen der Zähne. Die Zahnpflege mit Kokosöl wirkt allerdings nicht direkt aufhellend im Sinne eines Bleachings, da das Kokosöl weder in den Zahn eindringt noch abrasiv wirkt. Bei regelmäßiger Anwendung entfaltet sich aber ein optischer Effekt, der die Zähne insgesamt weißer wirken lässt.

Tipps – weiße Zähne lange weiß erhalten:
Es gibt so viele Wege, seinem Schönheitsideal ganz nah zu sein! Das Geheimnis schöner Zähne ist die richtige Pflege. Eine professionelle Zahncreme, gründliches Zähneputzen nach jedem Essen und regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung lassen Zähne strahlen und rücken den Mund ins rechte Licht. Sei gut zu dir selbst.

„Erdbeerpaste – lieber zum küssen als zum Putzen, oder?“

VON MYTHEN & GEWAGTEN SELBSTVERSUCHEN – DIE BLEACHING NO-GO’S
Finger weg von Backpulver & Zitronensäure:
Gesundheit! Omis Hausrezepten sei Dank, vertreiben einfache Zutaten Erkältungen und kleine Wehwehchen. Für die richtige Zahnpflege und Schönerhaltung seiner Zähne sind allerdings ausschließlich professionelle Methoden zu empfehlen. Von Selbstversuchen wie einem Bleaching mit Backpulver und Zitronensäure ist dringend abzuraten. Hier handelt es sich eher um ein recht gefährliches Chemieexperiment mit nachhaltigen Folgen. Denn in seiner Kombination greift dieses Gemisch auf sehr aggressive Weise den Zahnschmelz an und kann ihn sogar auflösen. Und ohne den natürlichen Schutz verfärben sich die Zähne noch schneller und werden porös. Resumée: ein kurzes Whitening-Vergnügen mit teuren Folgen. Bitte nicht. Das Backpulver also lieber zum Backen verwenden. Denn ab und an sollte man seinen Zähnen ja auch mal was Süßes gönnen.

Fleck weg mit Salz! Auch auf den Zähnen?
Salz besitzt viele Qualitäten und es entfernt auch Flecken. Bei Rotwein auf der Kleidung mit Salz gegenarbeiten – das wirkt! Aber gilt das auch für die Zähne? Nach Omis Anweisung soll man Kochsalz auf die Zahnbürste geben. Die Idee: Wie bei einem Peeling schrubbt man dann die Beläge und auch leichte Verfärbungen von der Oberfläche der Zähne. Bitte, bitte nicht! Bei dieser Methode kann der Zahnschmelz auf Dauer angegriffen werden.

Erdbeerpaste – lieber zum Küssen als zum Putzen, oder?
Erdbeeren gehören zu den Lebensmitteln, die Aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehaltes reinigend wirken. Für Liebhaber dieser kleinen Beere empfehlen wir es einmal auszuprobieren, auch wenn der Whitening-Effekt ausbleibt. Einfach die Erdbeere zerdrücken und auf den Zähnen verteilen. Eine Einwirkzeit von 2-3 Minuten abwarten und den Mund mit Wasser ausspülen – fertig. Die Zähne sind zwar nicht weißer, fühlen sich aber gut an und man schmeckt wunderbar nach Erdbeere. Da macht das Küssen gleich viel mehr Spaß.

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